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	<title>windhund.eu &#187; Zucht</title>
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	<description>neues aus der windhundewelt</description>
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		<title>Quo vadis ÖKZWR? &#8211; Offener Brief</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viktor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zucht]]></category>
		<category><![CDATA[A-Papiere]]></category>
		<category><![CDATA[Barsoi]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[ÖKV]]></category>
		<category><![CDATA[ÖKWZR]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Windhundefreunde! Mit Erstaunen und  tiefer Enttäuschung habe ich erfahren, dass der ÖKWZR  und ÖKV bzw. seine Funktionäre mit Mitgliedern, Züchtern und Windhundefreunden ein böses Spiel treiben! Im August  2008 wurde  laut HP des ÖKWZR  in Olgersdorf, einem Dorf im nördlichen Niederösterreichein Wurf Barsois  an der Adresse von  Frau Mag. Sylvia Gaischnek,  geboren, der aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<p>Liebe Windhundefreunde!</p>
</div>
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<p>Mit Erstaunen und  tiefer Enttäuschung habe ich erfahren, dass der ÖKWZR  und ÖKV bzw. seine Funktionäre mit Mitgliedern, Züchtern und Windhundefreunden ein böses Spiel treiben!</p>
</div>
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<p>Im August  2008 wurde  laut HP des ÖKWZR  in Olgersdorf, einem Dorf im nördlichen Niederösterreichein Wurf Barsois  an der Adresse von  Frau Mag. Sylvia Gaischnek,  geboren, der aber im Besitz der deutschen Staatsbürgerin Edith Titze steht. Nachdem Sie aber  in Ihrer Heimat Zuchtverbot hat, ist Sie zu Ihrer Freundin nach Österreich ausgewichen (mit allen  Ihren 35 bis 45 Hunden?) und prompt erhielt sie deren Unterstützung, indem der ÖKWZR diesen Wurf, der in vielen Punkten keiner Zuchtordnung entspricht, auf der HP veröffentlichte. Eine Wurfmeldung mit abweichenden Daten wurde auch getätigt, sonst aber keinerlei Vorschriften eingehalten. Selbst der damalige Zuchtwart des ÖKWZR hatte, nachdem ein Sturm der Entrüstung und des Widerstandes auftrat, eingesehen und auch veröffentlicht, dass dieser 9er Wurf der  <strong>„X-Welpen  Spirit of the Tsar“</strong> vom ÖKWZR nicht eingetragen werden  kann bzw. darf  und hatte  daher richtigerweise die Kompetenz und Behandlung an den DWZRV zurück verwiesen. Selbst mit dem Dachverband – ÖKV  herrschte darüber Einvernehmen, obwohl Frau Maissen Jarisch, die ÖKV Zuchtbeauftragte, keine Probleme gesehen hätte, würden nicht einige Unterlagen fehlen! – Eigenartig!</p>
</div>
<div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_627" class="wp-caption aligncenter" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; -webkit-border-top-right-radius: 3px 3px; -webkit-border-top-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-left-radius: 3px 3px; -webkit-border-bottom-right-radius: 3px 3px; width: 269px; border: 1px solid #dddddd;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2010/04/barsoi_gross.jpg" rel="lightbox[612]"><img class="size-medium wp-image-627 " style="padding: 0px; margin: 0px; border: 0px none initial;" title="barsoi_gross" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2010/04/barsoi_gross-259x300.jpg" alt="" width="259" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd" style="font-size: 11px; line-height: 17px; padding-top: 0px; padding-right: 4px; padding-bottom: 5px; padding-left: 4px; margin: 0px;">Faksimile aus dem Ausstellungskatalog Wieselburg, 2010 (Ein Klick auf das Bild zeigt eine grössere Darstellung)</dd>
</dl>
</div>
<p>Die inzwischen neu gewählte Vereinsführung (Huschka als Präsident und  Gaischnek als Zuchtwart) scheint diesen Fall aber anders zu sehen, denn sie hat still und leise im März 2010 für diesen 2008 gefallenen Wurf ganz normale A Papiere im ÖKV beantragt und die Züchterin hat diese auch erhalten!  Warum rege ich mich darüber auf? Weil in so vielen Punkten  gegen FCI / ÖKV und ÖKWZR Zuchtverordnung verstoßen wurde, wie es kaum zu glauben ist!  Im ÖKV wurde zwischen den Hauptverantwortlichen eine Vereinbarung geschlossen, diese 9 Welpen, die inzwischen auch schon ausgestellt werden, mit ÖKWZR A-Papieren zu versehen. Ein Skandal!</p>
</div>
<div>
<p>Laut FCI Zuchtordnung kann <strong>Österreich gar nicht zuständig</strong> sein, denn  Frau Titze hätte ein halbes Jahr in Österreich gelebt haben und gemeldet sein müssen, <strong>um eine Übersiedlung Ihres deutschen Zwingers</strong> bestätigt zu bekommen. Siehe dazu die FCI Ordnung!</p>
</div>
<div>
<p>Die Mutterhündin dieses ominösen X Wurfes ist  „Raskida“, (ÖHZB/BA 1191 geb.: 10.11.2000) vorher im Besitz von Herrn Mayer, wo sie noch im Dezember  2007 einen 10er Wurf gebar und aufzog, <strong>Innerhalb von  8 Monaten 19 Welpen von einer Zuchthündin!!!!</strong></p>
</div>
<div id="_mcePaste">
<p>Es wurde <strong>keine Zwingerkontrolle</strong> wie beim ÖKWZR vorgeschrieben durchgeführt, weder vom Zuchtwart noch vom ÖKV!</p>
</div>
<div>
<p>Eine <strong>Wurfabnahme ist nie erfolgt</strong>, da Frau Titze bereits wieder  im August 2008 ihr Zwischendomizil bei Frau Gaischnek verließ und niemand den Wurf sah.</p>
</div>
<div>
<p>Aufgrund des <strong>Alters der Hündin  „Raskida“</strong>, hätte diese  laut geltender ZO nie eine Zuchterlaubnis bekommen dürfen!</p>
</div>
<div>
<p>Da diese Hündin erst im Dezember 2007 ihren letzten  Wurf hatte – 10 Welpen, müsste ein <strong>längerer Abstand zum nächsten Wurf </strong>eingehalten werden. Ein weiterer Grund keine Zuchterlaubnis zu geben.</p>
</div>
<div>
<p>Der Vorbesitzer hatte eine <strong>Vereinbarung mit Frau Titze, keinen Wurf</strong> mehr zu machen!</p>
</div>
<div>
<p>Es wurde <strong>keine ordnungsgemäße Deckmeldung</strong> gemacht!</p>
</div>
<div>
<p>Laut österr. Zuchtordnung muss ein Züchter, alle in seinem Besitz stehenden Rassehunde im ÖHZB eingetragen haben, worauf Herr Dr. Kreiner als ÖKV Präsident und Frau Maissen Jarisch als ÖKV Zuchtbeauftragte  immer wieder gerne  hinweisen, mir  sind aber bisher nur sehr wenig  Titze Eintragung aufgefallen? <strong>Wo sind also diese ÖHZB Eintragungen?</strong></p>
</div>
<div>
<p>Sind diese <strong><span style="text-decoration: underline;">8 Nichteinhaltungen der diversen Ordnungen von FCI/ ÖKV und ÖKWZR</span></strong> nicht Grund genug,  Maßnahmen gegen solch eine Züchterin zu ergreifen? Dann aber als Sahnehäubchen dazu noch ganz offizielle A Papiere?  Nicht einmal B Papiere oder Register?</p>
</div>
<div>
<p>Was müssen sich  Züchter und die Mitglieder denken, wenn sie  Aufwendungen, Kontrollen und finanziellen Belastungen, liebvolle Aufzucht der Welpen u.v.a.  auf sich nehmen, nun aber merken, dass es auch anders geht? Sind wir alle wirklich nur mehr eine Kuh, die man melken kann, wie man es sich einbildet?  Geht es denen da oben nur mehr um Eintragungszahlen und Geld oder denkt man sich was dabei?  Ist der Qualitäts- und Tierschutzgedanke schon so tief gesunken?    Ist der ÖKV oder der Windhundeklub in solch einer Notsituation, alles einzutragen was gerade noch 4 Beine hat?  Mir versicherte der ÖKV im Mai 2009 per Email, dass der Fall nun beim DWZRV liege und  mir keinerlei weitere Frage beantwortet wird! Jetzt weiß ich erst warum so geschrieben wurde! Der ÖKV hat leider die Angewohnheit entwickelt, immer abzublocken und sich auf „nicht  beantworten der Fragen“ zurückzieht, wenn es heikel oder brenzlig wird. Warum wohl hat  auch der DWZRV nicht reagiert oder Papiere ausgestellt? Weil Frau Titze noch immer eine aufrechte Zuchtsperre in Deutschland hat, oder weil Sie die Zuchtordnungen nicht eingehalten hat, oder warum wohl? Sind wir unter einem FCI Dachverband oder nicht?</p>
</div>
<div>
<p><strong>Wie sich nun herausstellt, sind wir alle belogen worden!</strong></p>
</div>
<div>
<p><strong>Vom ÖKWZR genauso, wie vom ÖKV!</strong></p>
</div>
<div>
<p>Ich will und kann nicht einsehen, bei meinem Hobby so hinters Licht geführt zu werden und wende mich daher an Sie alle, nicht alles hinzunehmen sondern auch zu agieren und solche Missstände anzuprangern und nicht zu dulden:</p>
</div>
<div id="_mcePaste">
<p>Ich bitte Sie diese Informationen weiter zu geben und aktiv mit zu arbeiten, dass solche Fälle künftig nicht mehr vorkommen und wir alle an einem Strang ziehen, wenn es um unseren Freund Hund geht!</p>
</div>
<div>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
</div>
<div id="_mcePaste">
<address style="text-align: right;"><a href="http://www.windhund.eu/news/archives/75">Ing. Kurt Radnetter e.h.</a></address>
</div>
<div>
<p>PS: Ich bin kein Mitglied des ÖKWZR, finde aber das Tun und Handeln von Frau Mag. Gaischnek und Herrn Huschka sehr befremdend und beschämend, dieses Verhalten ist reif für den Rücktritt! Genauso ist es aber eine Schande für die österr. Kynologie und den ÖKV wie man in diesem Fall gehandelt hat. Alle hier von mir angeführten Hinweise sind belegbar und jederzeit einschaubar.</p>
</div>
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		<title>Magyar Agár &#8211; ein Jagdhund?!</title>
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		<comments>http://www.windhund.eu/news/archives/magyar-agar-ein-jagdhund#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 07:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>harry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnsport]]></category>
		<category><![CDATA[FCI]]></category>
		<category><![CDATA[Greyhound]]></category>
		<category><![CDATA[Magyar Agar]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>
		<category><![CDATA[Windhundjagd]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Artikel von Jozsef Vetek (Zuchtstätte Kalandvadasz, E-Mail), übersetzt aus dem ungarischen von Konc-Görgey Tünde (Web), Bilder aus ungarischen Privatarchiven. Wenn sich jemand zur Zucht des Magyar Agár entschliesst, so versucht er natürlich aus Archiven, Erzählungen alter Züchter und durch das Auswerten der eigenen Erlebnisse, möglicht viele Informationen über die Rasse zu sammeln. Schon von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Artikel von <strong>Jozsef Vetek</strong> (Zuchtstätte Kalandvadasz, <a href="mailto:kalandvadasz@kapos-net.hu">E-Mail</a>), übersetzt aus dem ungarischen von <em>Konc-Görgey Tünde</em> (<a href="http://www.tuzvadasz.mindenkilapja.hu/" target="_blank">Web</a>), Bilder aus ungarischen Privatarchiven.</p>
<p>Wenn sich jemand zur Zucht des Magyar Agár entschliesst, so versucht er natürlich aus Archiven, Erzählungen alter Züchter und durch das Auswerten der eigenen Erlebnisse, möglicht viele Informationen über die Rasse zu sammeln. Schon von Anfang an habe ich es für grundsätzlich falsch gehalten, die inneren und äusseren Eigenschaften des Magyar Agár aus der Sicht und vergleichend mit dem Greyhound darzustellen, deshalb möchte ich die Eigenschaften dieser Rasse lieber aus dem Aspekt darstellen, wie er als Jagdhund, in gegebenem Gelände, mit den zum Erlegen der potenziellen Beute nötigen Eigenschaften, ergänzend mit dem Interpretieren der ungarischen Hundezucht und Jagdkultur.</p>
<p><span id="more-154"></span><br />
Die Tatsache der in der Zucht schon seit 30-40 Jahren existierenden markanten Unterschiede innerhalb der Rasse ist schwer begreiflich und ist die Ursache vieler Widrigkeiten. Das ist ein sehr komplexes Problem, das man gründlich untersuchen sollte.</p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_grosswild_urtyp.jpg" rel="lightbox[154]"><img class="alignnone size-full wp-image-158" title="ma_grosswild_urtyp" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_grosswild_urtyp.jpg" alt="" width="480" height="342" /></a></p>
<p><em><span style="color: #808080;">Bilder zeigt einen Magyar Agárs bei der Grosswildjagd. Oben historisch, unten aus den 1990ern.</span><br />
</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-159" title="ma_grosswild_90er" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_grosswild_90er.jpg" alt="" width="480" height="206" /></p>
<p><em></em><br />
<em>Anghi Csaba</em>, der bekannte Fachmann und Pfleger mehrerer unserer nationalen Hunderassen, beschrieb den Agár, wie er zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts aussah. Als kleinen Hasenjäger mit 55-60 cm Widerristhöhe, vor Allem im Bezirk Szolnok vorkommend. Der Beschreibung nach können wir uns diese als schlanke, hagere, anspruchslose, zierliche, kleine Windhunde mit feinem keilförmigem Kopf vorstellen.<br />
Die Höhe des Widerristes hat sich bei fast allen Hunderassen geändert, bedingt durch die Änderung der Ernährung, der Hundehaltung und der ursprünglichen Funktion des Hundes. Aber alleine nur das begründet noch nicht, dass in 1972 bereits MA mit 70-75 cm Widerristhöhe auf Ausstellungen gerichtet wurden.<br />
Jedoch neben der zunehmenden Höhe kann man auch Änderungen der Proportionen, der Form und des Körperaufbaus beobachten, wenn man ein Foto von der Jahrhundertwende mit einem nach dem Jahr 1963 vergleicht.</p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_hasentyp.jpg" rel="lightbox[154]"><img class="alignnone size-full wp-image-160" title="ma_hasentyp" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_hasentyp.jpg" alt="" width="480" height="343" /></a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Der kleinere &#8220;Hasentyp&#8221; des Magyar Agár.</em></span></p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_hasentyp_fecske_1902.jpg" rel="lightbox[154]"><img class="alignnone size-full wp-image-161" title="ma_hasentyp_fecske_1902" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_hasentyp_fecske_1902.jpg" alt="" width="400" height="299" /></a></p>
<p>Die berühmten Windhunddynastien haben zwar ab Mitte der 1800-er Jahre importierte Englische Windhunde zur Verbesserung in ihrer Zucht eingesetzt, jedoch da damals immer nur die besten Hasenjäger bevorzugt wurden, so konnten die Nachfahren dieser Hunde ohne grösseren negativen Einfluss in die jagende ungarische Grundpopulation einschmelzen.</p>
<p><strong>Was kann die Hauptursache sein, dass nicht die vom Tiefland stammenden MA richtunggebend für die moderne MA Zucht waren, während der FCI Registration?</strong></p>
<p>Als dann in der Zeit nach dem 2 Weltkrieg die Windhundjagd allmählich immer mehr verfolgt wurde und als verderbliche Tätigkeit galt, später in den Zeiten des Sozialismus als Gutsherren Tradition noch tiefer sank, hat diese ursprüngliche Sportart ihre Bekanntheit und Geschätztheit verloren.<br />
Einige wenige, die trotz der Verfolgungen ihre Windhundzuchten aufrechterhielten, versuchten quasi „unsichtbar“ mit ihren Hunden zu Jagen.<br />
Aus Erzählungen ist bekannt, dass mancherorts die Hunde in Gruben unter Strohballen versteckt gehalten wurden, damit sie nicht beschlagnahmt und erschossen wurden. Trotz der Gesetze wurden diese Hunde manchmal auch zur Jagd eingesetzt, und als diese ab und zu zur Öffentlichkeit kamen, stärkte das nur den Zwiespalt der Windhund-Jäger contra bewaffnete Jäger. Die Zahl der alten Windhundleute reduzierte sich fortwährend, da die Agárzucht unter solchen Bedingungen für die junge Generation nicht besonders attraktiv war.</p>
<p>Änderungen nach 1963: Die allseits bekannte Historie mit den Filmemachern, die die „neue“ MA Zucht startete, handelte auch ein bisschen davon, dass man mehr offiziell anerkannte ungarische Hunderassen haben wollte.<br />
Die noch übrig gebliebenen MA Populationen waren sehr verborgen vor den Leuten, die damals für das „Auferstehen“ der Rasse verantwortlich waren, und so haben sie ziemlich wenig von diesen Hunden zum Aufstellen der registrierten Zuchtpopulation verwendet. Die hier auftretenden Hunde waren eher Englische Windhunde und deren Mischlinge, als denn Magyar Agár.<br />
Die Zucht der registrierten Magyar Agár tendierte eher in die Richtung, dass die Hunde auf den Ausstellungen vom Greyhound gut zu unterscheiden waren, bzw. um attraktive, vorzeigbare Hunde zu haben, oder mit dem Aufschwung des Bahnsportes auf kurzer Strecke immer schnellere Hunde zu bekommen. Das hat sehr bald zur Entwicklung von zwei Typen geführt: &#8211; einen robusten, etwas brockigen, schweren Windhund, mit kräftigem Fang, manchmal sogar hängenden Mundwinkeln, &#8211; und die auf Rennen zu sehenden „verunschönten“ Greyhound Nachahmungen.</p>
<p>Hier muss ich aber erwähnen, man hätte keine andere Richtung einschlagen können, denn es gab keine Möglichkeit zum Ausüben der eigentlichen Funktion, ausser auf illegalem Weg. So haben sich die Agárliebhaber an eines der Lager angeschlossen, oder sind enttäuscht zu einer anderen Windhundrasse übergestiegen.<br />
<strong><br />
Doggenmix oder Magyar Agár für Grosswildjagd?</strong></p>
<p>In den 70-er Jahren hat ein tschechoslowakischer Ausstellungsrichter einen interessanten Artikel veröffentlicht, welcher unter den ungarischen Kynologen besonders grossen Anklang auslöste. Im Wesentlichen ging es in dem Artikel darum, dass in Ungarn Englische Windhunde mit Deutschen Doggen gekreuzt wurden und die so entstandenen Mischlinge wurden dann Magyar Agár genannt.<br />
Soweit ich weiss, hat hierüber niemand offiziell Stellung genommen und die genaue Wahrheit wurde darüber auch nicht aufgedeckt.<br />
Es gibt auch ein Gerücht, wonach etwas später, in den 80-er Jahren, ein Materialeinkäufer seinen Agár und seine Doggen zusammen gehalten hat, von denen regelmässig kleine Mischlinge geboren wurden, welche er dann auf seinen Rundreisen verschenkt hat, mal als Agár, mal als Dogge.<br />
Auch hierüber gibt es eigentlich keine genauen Informationen, aber es sind schon in den vergangenen Jahren solche mit Stammbuch versehenen MA aufgetaucht, dessen Aussehen eher einer fein aufgebauten Doggen Hündin ähnelte.</p>
<p><strong>Gibt es, bzw. gab es einen Magyar Agár für Grosswild?</strong></p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_grosswild_00er.jpg" rel="lightbox[154]"><img class="alignnone size-full wp-image-162" title="ma_grosswild_00er" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_grosswild_00er.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Aktueller Magyar Agár wie er für die Grosswildjagd passen könnte.</em></span></p>
<p>In den alten Niederschriften kann man nur sehr wenige Informationen darüber finden, ob man den MA ausser zur Hasenjagd auch zum Jagen anderer Tiere benützt hätte. Besser gesagt, man kann solche Informationen finden, doch diese stammen fast ausschliesslich aus den Zeiten vor Mitte der 1800-er Jahren. Auf Gemälden, Grafiken hingegen ist der Kampf von jagenden Agár gegen Hirsche, Rehe und Wölfe doch ziemlich häufig zu sehen.<br />
Der Grund hierfür ist darin zu suchen, dass nach der oben erwähnten Zeit, das Jagen mit Windhunden eher als Sport angesehen war, und zu dieser Auffassung passte die Hasenjagd am besten dazu.</p>
<p>In den Kreisen der heimlich mit Agár jagenden Menschen gab es aber immer welche, die (auch) auf Grosswild jagten. In den niedergeschriebenen Erinnerungen wird oft über Magyar Agár mit grösserem Körperbau, kräftigeren Kiefern und unter diesen sogar auftretenden drahthaarigen Individuen geschrieben.</p>
<p><strong>Die Form zum Inhalt:</strong></p>
<p>Transdanubien ist besonders reich an Grosswild, in diesen Gebieten gibt es wenig offenes, flaches Gelände, was für die klassischen Hasenjagden mit Windhund Platz geben könnte.<br />
Hier wurden den Agár gegenüber von ihren Besitzern, die oft Wilddiebe waren, ganz andere Anforderungen gestellt, als den im Flachland jagenden Windhunden.<br />
Nur mit explosiven, draufgängerischen und klug arbeitenden Windhunden, die eine enorme Beisskraft entwickelten, konnte man hier erfolgreich arbeiten. Auch die Mentalität ist hier überraschend anders, denn die Windhunde werden hier oft nicht auf den aufspringenden Hasen losgelassen, damit er nicht erschöpft, bevor eine grössere, wertvollere Beute auftaucht.<br />
Darüber kann ein Agárjäger vom Flachland nur lächeln, denn ein guter Hasen-Agár muss auch in der Lage sein, ein Reh mit Leichtigkeit zu erlegen.<br />
Die zwei verschiedenen Aufgaben haben auch zwei verschiedene Konstitutionstypen hervorgebracht.<br />
Die Frage besteht darin, ob die Jagd auf Rehe, Damwild, Rothirsch, Wildschwein als Tradition und „echte“ Agár-Arbeit angesehen werden kann?<br />
Meiner Meinung nach gibt es zwei Antworten. Einerseits ja, denn es ist eine sehr grosse Leistung von Seiten des Hundes, andererseits nein, denn seit mindestens 150 Jahren passt diese Art „Kampf Tier gegen Tier“ nicht mehr in den Begriff des Windhundsports. Der Hund kann bei dieser Arbeit sogar ums Leben kommen, und der Besitzer sieht oft wegen der Geländebeschaffenheiten nichts vom Geschehen.<br />
Trotz allem, gibt es bis heute noch illegal arbeitende, auf Grosswild jagende MA in Transdanubien.</p>
<p>Ab Ende der 80-er Jahre wurden vor allem die transdanubischen MA sehr beliebt auf den Hundeausstellungen, denn diese sehr sehenswerten Hunde passten (aus den zu Beginn genannten Gründen) gut in die Welt der FCI Ausstellungen.</p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_showtyp.jpg" rel="lightbox[154]"><img class="alignnone size-full wp-image-163" title="ma_showtyp" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/06/ma_showtyp.jpg" alt="" width="480" height="391" /></a></p>
<p><span style="color: #808080;"><em>Aktueller Typ, wie er oft auf Shows zu sehen ist.</em></span><br />
Auf den Ausstellungen erschienen diejenigen Hunde, die aus den Linien vom Flachland stammten, in den Augen der besten Richter allenfalls als einfache, kleine Greyhound Mischlinge. Diese Tatsache hat bald die Lust derer genommen, die solche MA auf Ausstellungen herzeigen wollten.</p>
<p>Ich glaube, niemand hatte es einfach, der MA Züchten wollte.<br />
Sobald eine Linie auf der Rennbahn schneller wurde, so ähnelte diese immer mehr dem Greyhound, und so mussten dessen Züchter und Besitzer immer mehr Attacken Stand halten. Die Züchter der Ausstellungs MA hatten es sehr schwer, das Gleichgewicht zu finden, mit dem ihre MA weder in Richtung eines verhässlichten Greyhound, noch in Richtung eines brockigen, nicht mehr windhundartigen, hundeähnlichen Tieres tendierten.<br />
Und wer allerdings seinen MA in seiner ursprünglichen Funktion ausprobieren und nach dessen Arbeitsfäigkeit weiterzüchten wollte, war gezwungen, seine Arbeit illegal, den Gesetzen trotzend, vor den Jägern verborgen auszuüben.</p>
<p>Heutzutage kann der MA Liebhaber bereits aus mehreren Alternativen die auswählen, die ihm am besten gefällt, doch von Zeit zu Zeit brechen die über Jahre angesammelten Widrigkeiten an die Oberfläche, was die Gesellschaft der MA Liebhaber auf total überflüssige Weise spaltet.<br />
Ungarn ist ein kleines Land, aber trotzdem gross genug, damit wir alle in Frieden neben einander und einander akzeptierend mit unseren Magyar Agár leben.</p>
<p><a href="mailto:kalandvadasz@kapos-net.hu">Jozsef Vetek</a></p>
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		<title>Voran ÖKWZR! (12 Hotspots)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>harry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[ÖKWZR]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.windhund.eu/news/?p=128</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder werde ich gefragt, warum ich denn dem ÖKWZR (meinem Zuchtverein) so kritisch und auch oft öffentlich ablehnend gegenüber stehe. An dieser Stelle möchte ich nochmals betonen, dass ich leidenschaftliches ÖKWZR-Mitglied bin &#8211; nur ist mir in letzter Zeit das Leiden zu gross und das Gschaftln (österr.: geschäftig sein, etwas tun) zu unproduktiv. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/04/veresinsarbeit.jpg" rel="lightbox[128]"><img class="alignnone size-medium wp-image-129" title="Vereinsarbeit" src="http://www.windhund.eu/news/wp-content/uploads/2008/04/veresinsarbeit-300x122.jpg" alt="" width="300" height="122" /></a></p>
<p>Immer wieder werde ich gefragt, warum ich denn dem ÖKWZR (<em>meinem Zuchtverein</em>) so kritisch und auch oft öffentlich ablehnend gegenüber stehe. An dieser Stelle möchte ich nochmals betonen, dass ich leidenschaftliches ÖKWZR-Mitglied bin &#8211; nur ist mir in letzter Zeit das <strong>Leiden</strong> zu gross und das G<strong>schaft</strong>ln (österr.: geschäftig sein, etwas tun) zu unproduktiv. Was alles getan werden muss, habe ich an vielen Stellen deponiert, hier nochmal die Zusammenfassung:</p>
<p><span id="more-128"></span></p>
<h3>Vereinsinternes &amp; Öffentliches</h3>
<p>1. Die Intransparenz muss ein Ende haben. Der Klub muss endlich seinen eigenen Statuten entsprechend handeln und seine Beschlüsse veröffentlichen. Alle Gebührenordnungen, Bestimmungen zur Zucht, Ehrenrat-Durchführungsbestimmungen etc. müssen allen Mitgliedern umgehend und einfach zugänglich sein.</p>
<p>2. Die Generalversammlung soll verbindlich jährlich stattfinden.</p>
<p>3. Die Funktion des Rassebeauftragten sollen zu einem Gremium umgewandelt werden. Jede Rasse soll in Form eines Rassetages alle Belange bezüglich dieser Rasse formulieren und mittels dem Rassebauftragten dem Vorstand schriftlich mitteilen. Die Rassebeauftragten sollen gemeinsam mit dem Zuchtwart die Zuchtkommission bilden die für ev. Ausnahmegenehmigungen etc. zuständig ist. Die Rassebeauftragten sollen die Möglichkeit haben, Anträge an die GV einzubringen.</p>
<p>4. Statt der gescheiterten Vereinszeitung soll der ÖKWZR ein Jahrbuch der Österreichischen Windhunde gestalten. Öffentlichkeitsarbeit soll endlich wieder stattfinden.</p>
<h3>Ausstellung + Richter</h3>
<p>5. Die Entscheidung, an welchen Ausstellungen der ÖKWZR als Sonderleiter teilnimmt darf nicht mehr nur im Vorstand fallen. Auf Vorschläge von Vorstand, Rassebeauftragten und per Antrag an die GV soll der Ausstellungsplan für das Folgejahr erstellt werden.</p>
<p>6. Richter der Gruppe X sollen vor der Einladung zum Richten unbedingt mehrmals als Ringschreiber tätig sein, unabhängig davon ob sie bereits Rassen anderer Klassen richten. Der ÖKWZR soll keine österreichischen Richter einladen die nicht über den ÖKWZR sondern über den ÖKV die Gruppe X angestrebt haben.</p>
<p>7. Aktive Züchter sollen für ihre eigenen Rasse nicht als Richter eingeladen werden.</p>
<h3>Zucht</h3>
<p>8. Die neue Zuchtordnung behindert die Züchter anstatt sie zu fördern. Die Aufgabe des ÖKWZR darf es nicht sein schikanöse (und international einzigartige) Bedingung zu erfinden sondern im Gegenteil &#8211; falls ein Züchter aus irgendeinem Grund die möglichst einfach zu haltenden Bedingungen nicht einhalten kann muss alles getan werden, um den Züchter bei der Erreichung der Zuchtbedingungen zu helfen. Der Zuchtclub soll sich als Service-Einrichtung der Züchter verstehen und nicht als deren Kontrollorgan.</p>
<p>9. Die Eintragungsgebühren müssen so niedrig wie möglich gehalten werden. Ziel ist es, möglichst alle Windhunde in Österreich in das Zuchtbuch zu bekommen.</p>
<p>10. Es muss eine Angleichung der Zucht- und Eintragungsbestimmungen mit den Nachbarländern ereicht werden. Siehe auch <a href="http://www.windhund.eu/news/2008/03/11/cloud-breeding/#more-82" target="_self">hier</a>.</p>
<p>11. Das Erreichen von Ausstellungsergebnissen darf nicht länger eine Zuchtvoraussetzung sein. Statt dessen soll eine Zuchtvoraussetzungsveranstaltung eingeführt werden. Siehe auch <a href="http://www.windhund.eu/news/2008/03/11/vorsicht-ausstellung/" target="_self">hier</a>.</p>
<h3>Sport</h3>
<p>12. Der ÖKWZR soll, da für die Sportbelange eine andere Verbandskörperschaft innerhalb des ÖKV zuständig ist, seine Rennsektion schliessen.</p>
<p>Es ist also genug zu tun!</p>
<p><a href="http://www.windhund.eu/news/2008/02/16/harald-martin" target="_self">Harry Martin</a></p>
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