Antwort auf die ÖKWZR-Veröffentlichung auf windhund.at

Hi, liebe Freunde!

Aufgrund der vielen auch von aussen gekommenen Reaktionen sehe ich, dass ich in ein Wespennest gestochen habe!
Zur Stellungnahme des ÖKWZR einige Richtigstellungen, die aber, wenn man die FCI und ÖKV Zucht und Eintragungsordnung liest, klar und deutlich vorliegen und von mir nicht gemacht werden bräuchte! Aber bitte, man will halt nicht lesen und verstehen!
zu 1.) Ausreden auf “Altlasten” ist kein Argument
zu 2.) keine Wurfabnahme – BRAVO!!! Wo hätte es denn in der 8.bis 10. Woche sein können? Die Welpen waren zu dieser Zeit definitiv nicht in Österreich, niemand weiß genaues, es wird nur vermutet! Sie konnten daher gar nicht abgenommen werden! Vielleicht weiß Frau Mag. Gaischnek mehr?
zu 3.) Wurfabnahme d.d. Tierarzt – einverstanden
Wer war es denn? Ein österreichischer TA und wann?
zu 4.) Bravo!
zu 5.) diesen Infoaustausch bezweifle ich, denn ich kann nicht glauben, dass der DWZRV und die FCI Ihre eigenen Ordnungen nicht kennen bzw. so bewusst hintergehen!
zu 6.) glaube ich gerne, hat aber nichts mit dem X Wurf zu tun um den es sich in meinem Brief handelt! Gut für die Zukunft!
zu 7.) da wäre ich gerne dabei gewesen um zu sehen, wie der ÖKWZR gläubig und gutmütig zu allem ja sagte, was Ihnen Frau Maissen eingeredet hat!

Noch eine Frage: Ist Frau Titze oder war Sie Mitglied im ÖKWZR? Einmal bekommt sie Preise, die nur für Mitglieder sind, dann ist sie plötzlich in Zuchtsachen kein Mitglied! Alles im selben Jahr 2008!

Nun noch einige Tatsachen, die in der FCI Zucht und Eintragungsordnung nachzulesen sind und im Internet unter www.fci.be jederzeit abgerufen werden können.
“Züchter ist, wer zum Zeitpunkt des Deckaktes Besitzer der Hündin war” – klar Frau Titze, dies aber damals, also Mitte Juni in Deutschland!!! Daher einzutragen in Deutschland! Bei Übersiedlungen des Zwingers muss Sie ein halbes Jahr im neuen Land gemeldet sein und gelebt haben! ???

“A Papiere” – ich bin ein Bekenner dafür, dass jeder Rassehund eine Geburtsurkunde = Papiere bekommt, aber hier, in diesem Fall????
Ö nicht zuständig da kein österr. Zwinger,Mutterhündin zu alt, daher keine Zuchttauglichkeit, wenn Zuchtausnahme, dann aber längerer Abstand zum letzten Wurf!! Keine ÖKWZR geforderte Wurfabnahme!! Vereinbarung mit Herrn Mayer, zählt dies nicht ???? Ausserdem, keine Deckmeldung!!! Nicht wie vom ÖKV gefordert, alle Rassehunde der Besitzerin im ÖHZB eingetragen!!

Das sind soviele Gründe KEINE A Papiere auszustellen und NIEMAND, auch Frau Maissen kann den ÖKWZR dazu zwingen!!! Wäre der ÖKWZR standhaft geblieben und nicht vor dem ÖKV in die Knie gegangen, hätte der wahrscheinlich neutrale ÖKV Papiere ausgestellt und da hätte ich ihn schon bei der FCI angezeigt!
Für mich ist klar und eindeutig der DWZRV zuständig und hat sich schön abgeputzt und die “dummen” Ösis müssen es jetzt ausbaden!

Noch ein ganz wesentlicher Zusatz, der alle Diskussionen verstummen lassen muss: In den FCI Statuten Art.2 Absatz3 Punkt h ist eindeutig festgehalten: ..die gegenseitige Anerkennung der Sanktionen und Verfahren, die aufgestellt… DAMIT IST WOHL ALLES KLAR UND DEUTLICH GESAGT! Oder werden wir in Österreich einen Hund, der des Dopings in Deutschland überführt und gesperrt wurde bei uns laufen und eventuell auch gewinnen lassen?

Kurt Radnetter

3 Kommentare zu “Antwort auf die ÖKWZR-Veröffentlichung auf windhund.at”

  1. Viktor 24 April 2010 at 13:05 #

    HI,
    habe in meiner Ablage etwas gefunden, was sehr deutlich von mir aufgezeigt wurde!
    Bereits im Mai 2009 habe ich den ÖKWZR auf die Gefahr der Eintragung hingewiesen.
    Ich habe auch vor der Gefahr durch den ÖKV gewarnt, dass dieser versuchen wird, den Klub unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und Hinweise auf FCI Ordnungen etwas einzureden, auch wenn es nicht richtig ist!

    Von: Ing. Kurt Radnetter [kurt@radnetter.cc]
    Gesendet: Samstag, 16. Mai 2009 11:43
    An: ‘office@windhund.at’
    Cc: ‘praesident@windhund.at’; ‘vizepraesident@windhund.at’; ‘office-stv@windhund.at’; ‘zuchtwart@windhund.at’; ‘zuchtwart-stv@windhund.at’; ‘kassa@windhund.at’; ‘kassa-stv@windhund.at’; ‘rennsektionsleiter@windhund.at’; ‘rennsektionsleiter-stv@windhund.at’; ‘fcw@fcw-coursing.at’; ‘h.anschober@eduhi.at’; ‘friedrich.weiss@chello.at’; ‘ursula.kronsteiner@saluki.at’
    Betreff: Fall Titze

    Sehr geehrter Herr Präsident,
    sehr geehrte Vorstandsmitglieder!

    Aus verlässlicher Quelle erfuhr ich, dass der berühmt berüchtigte “Titzewurf” Barsois aus August 2008 nun doch in das ÖHZB eingetragen werden soll und der ÖKV alles unternimmt um dafür Papiere auszufertigen.
    Ich hoffe doch und gehe eigentlich davon aus, dass der ÖKWZR nicht auch der Meinung ist, diesem Wurf würden österr. Ahnentafeln zustehen!
    In der Beilage sende ich Ihnen den Schriftverkehr, den ich im Jänner 2009 mit dem Zuchtreferat des ÖKV geführt habe und wo sogar auch von Frau Maissen Jarisch eingesehen wurde, dass dieser Wurf nicht in das ÖHZB gehört! Ich habe sehr deutlich und klar die fünf Vergehen aufgeführt und daran hat sich auch bis heute nichts geändert.
    Es ist daher keinesfalls einzusehen, dass der ÖKWZR Papiere im Nachhinein ausstellt. Sollte der ÖKV anderer Meinung sein, hoffe ich mit meinen Unterlagen eine Hilfestellung zur Argumentation gegeben zu haben. Gerade das ÖKV Zuchtreferat hat ja schon sehr oft versucht, über die Köpfe der Zuchtklubs etwas zu erzwingen, auch wenn es entgegen den Klubinteressen war. Man muss nicht immer alles im gefälligen Gehorsam tun, was der ÖKV glaubt, dass es richtig ist und wo er versucht seine VKs unter Druck zu setzen! Statuarisch hat der ÖKV auch kein Recht in Zuchtangelegenheiten den Zuchtklubs dreinzureden! Er kann eventuell Wünsche äussern.
    Für diesen besagten Wurf kann nur der DWZRV zuständig sein und daher soll der entscheiden wie und was er tun möchte! Nachdem aber gerade in Deutschland noch immer das Zuchtverbot besteht und ausserdem Frau Titze noch andere Vergehen vorgeworfen werden, wird sich der DWZRV hüten, diesen Wurf zu akzeptieren und mit Ahnentafeln auszustatten!
    Frau Titze war zum Zeitpunkt der Deckung in Deutschland gemeldet und ihr Zwinger war ein deutscher Barsoi Zwinger!
    Auch wenn unglücklicherweise der Wurf in Österreich gefallen ist, wurde er doch unmittelbar danach wieder aus Österreich verfrachtet und niemand aus dem ÖKWZR konnte die erforderlichen Besichtigungen, Abnahmen etc durchführen!
    Es besteht daher auch kein Grund für den ÖKV hier aktiv zu werden und mit Gewalt auf eine Lösung zu drängen, die darauf zielt österreichische Papiere für diesen Wurf nachzureichen!
    Einzeleintragungen für die jetzt schon 9 monatigen Junghunde sind eine andere Sache, da sie aber keine FCI-Papiere nachweisen können, bleibt bestenfalls nur die Registereintragung!

    Ich bitte Sie sehr herzlich diesen Fall mit besonderer Vorsicht zu behandeln und im Sinne der Hunde zu entscheiden.
    Wenn Frau Titze jetzt wirklich nach Österreich mit Hauptwohnsitz übersiedelt ist und Zuchtgedanken hegt, so haben die Funktionäre des ÖKWZR besonderes Augenmerk auf regelkonformes Vorgehen und auf einwandfreie Zuchtvorgänge und Zuchtstätte zu legen.

    Danke für Ihr Verständnis

    mit freundlichen Grüssen
    Ing. Kurt Radnetter

  2. Viktor 27 April 2010 at 15:23 #

    HI

    versucht der ÖKWZR eine spezielle Taktik des “Schlechtmachens von Personen”?
    War es ein Einfall von Herrn Weiss, dem Vertreter des ÖKWZR auf der GV des ÖKV, mir meine ÖKV-Ehrenmitgliedschaft aberkennen zu lassen, da ich angeblich Unwahrheiten via Internet verbreite, oder war es offizielle Klubvorstandsmeinung?

    Armer ÖKWZR…..

  3. Viktor 8 Mai 2010 at 11:38 #

    Zu Handen Herrn Yves De Clercq, zur Weiterleitung an den Vorstand der FCI, bzw des Zuchtreferates! Zu Handen Herrn Bernd Mayer, zur Weiterleitung an den Vorstand des VDH!

    Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes!

    Leider bin ich auch diesmal gezwungen mich direkt an Sie zu wenden, da weder der ÖKV noch der betroffene DWZRV aus Deutschland bereit sind, meine Fragen zu beantworten und auch keine Konsequenzen aus dem von mir aufgezeigten Skandal ziehen. Bis heute habe ich keine Antwort, geschweige eine Erklärung oder ähnliches erhalten! Daher habe ich mir erlaubt, mich an Sie direkt zu wenden.

    FCI Zucht und Eintragungsordnungen wurden mit Füssen getreten und in 8 Fällen wurden internationale und nationale Regelungen nicht eingehalten! Kann da der oberste Dachverband – FCI noch zusehen, wenn so die aufgestellten Reglements hintergangen werden und bewusst Missachtungen geschehen? Soviel § wurden nicht eingehalten, dass ich gar nicht mehr nachkam, sie anzuführen.

    Meine Hoffnung und die von vielen Züchtern, die mich zu Ihrem Sprecher machten und sich bisher streng an Ordnungen gehalten haben, ruhen nun auf Ihren Reaktionen, denn es wird genau beobachtet, wie es nun weitergeht. Kann nun jeder machen was er will, oder gilt doch noch Recht und Ordnung, denen man sich zum Wohl der Hunde gerne und freiwillig unterworfen hat?

    Sind Statuten und Ordnungen der FCI gegenseitig zu akzeptieren, oder dreht man es sich nach Gutdünken?

    Viele Fragen, die aber nur durch Sie zu klären sind!

    Danke für Ihr Entgegenkommen und Ihre Reaktionen!
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ing. Kurt Radnetter
    Wiener Str. 1
    A 7551 Stegersbach
    kurt@radnetter.cc

    PS:
    Desweiteren als Infomail natürlich an die Verantwortlichen des ÖKWZR, des ÖKV und des DWZRV!


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